Die Usertimes UX-Test Tools im Überblick

Wir entwickeln neuartige Lösungen, um etablierte Testmethoden speziell an Ihre Fragestellung anzupassen. So bieten wir für jedes Produkt den passenden Test – immer mit echten Usern!
Feature Priorisierung

Das Kano-Modell bietet sich als UX-Test Tool zur Feature-Priorisierung an, wenn für das Design oder die Weiterentwicklung eines Produkts neue Funktionalitäten geplant sind. Häufig ist die Liste an umsetzbaren Ideen umfangreicher, als die Ressourcen es für die Umsetzung zulassen. Hier kann eine verdeutlicht eine Kano Befragung, welche Features Kunden von einem Produkt erwarten, welche sie stören und von welchen Produkteigenschaften sie positiv überrascht wären. Ordnen Sie die Priorität der Features anhand der emotionalen Reaktion der User!

Produkte, die den Kunden positiv überraschen überzeugen und Kunden empfehlen diese auch weiter. Ausgehend von dieser Annahme hilft das Kano-Modell, festzustellen, welche Funktionalitäten implementiert werden sollten und welche nicht. So stärkt das Umsetzen von Features die Kundenbindung und führt zu Mundpropaganda. Nutzen Sie das Kano-Modell also nicht nur, um sicherzustellen, dass die Zielgruppe mit Ihrem Produkt zufrieden ist, sondern entwickeln Sie Ihr Angebot dahingehend weiter, dass es begeistert!

Verschiebung von Prioritäten

Die Kano-Methode ist besonders sinnvoll, wenn zyklisch innerhalb des Produktentwicklungs-Prozesses getestet wird. So behalten Sie im Auge, wie sich die Präferenzen Ihrer Kunden ändern. Beispielsweise setzten User Features, die heute begeistern unter Umständen bereits morgen als selbstverständlich voraus oder sehen sie als überflüssig an. Führen Sie eine Feature-Priorisierung mit unserem User-Test Tool direkt online durch!

Basis-Features
Nutzer setzen Basis-Features voraus. Basis-Features, die nicht vorhanden sind, beeinträchtigen die Funktionalität des Produktes, was zu Unzufriedenheit führt. Umgekehrt löst das Vorhandensein eines solchen Features beim Nutzer keine Begeisterung aus.

Unerhebliche Features
Als unerheblich gelten diejenigen Features, die den Nutzern gleichgültig sind. Weder das Vorhandensein noch die Abwesenheit hat einen Einfluss auf die Emotionen des Nutzers gegenüber dem Produkt. Folglich können sie bei der Entwicklung vernachlässigt werden.

Leistungs-Features
Fehlende Leistungs-Features führen zu Unzufriedenheit bei den Usern. Im Gegensatz zu Basis-Features führen sie jedoch zu umso größerer Zufriedenheit bei den Nutzern, je besser sie realisiert sind. Qualitativ hochwertige Features zahlen sich in dieser Kategorie aus.

Rückweisungs-Features
Zu den Rückweisungs-Features gehören diejenigen Merkmale, welche die Nutzer aktiv ablehnen. Da das Vorhandensein dieser Features einen negativen Einfluss auf die Emotionen der Kunden hat, sollten sie identifiziert und aus der Feature-Liste entfernt werden.

Begeisterungs-Features
Dieser Kategorie sind Features zuzuordnen, die User nicht erwarten, von denen sie jedoch positiv überrascht sind, wenn sie vorhanden sind. Insofern hat ein Fehlen keinen direkten negativen Einfluss auf die UX, es wird jedoch großes Potential verschenkt.

Neue Features geplant?

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Think-aloud und User Journey
Die User Journey

Unabhängig davon, worum es sich bei dem zu testenden Produkt genau handelt, verfolgen die Nutzer bei der Interaktion immer ein bestimmtes Ziel. Hierbei kann es sich um das Auffinden und Bestellen von Produkten in einem Webshop handeln, um das Übermitteln von Kontaktinformationen via Formular oder einfach die Suche nach einer bestimmten Information. Den Weg, den der Nutzer zum Erreichen – oder Verfehlen – seines Ziels zurücklegt, bezeichnet man als User Journey. Um die User Journey festzuhalten, werden die einzelnen Websites, die der Nutzer auf dem Weg zum Ziel aufsucht, festgehalten und anschließend in Form einer User Journey Map visualisiert.

Ziel der User Journey

Das Untersuchen der User Journey eignet sich zum Auffinden von Fehlern in der Informationsarchitektur und dem Interface Design von digitalen Angeboten. Insbesondere im Zusammenspiel mit der Think-aloud Methode (Methode des lauten Denkens) sind Probleme bei der Navigation und Frustrations-Punkte schnell zu identifizieren. Die User Journey zeigt auf, wo solche Probleme auftreten oder sogar Nutzer abspringen.

Das Vergleichen der resultierenden Customer Journey mit einer zuvor definierten idealen Journey zeigt, wo Pain Points für die Nutzer vorliegen und wo die Navigiations – Struktur missverstanden oder falsch genutzt wird.

Journey Map
Mehr zur Journey und Think aloud
Standardisierte Fragebögen

Fragebögen sind zum Klären kleinerer, quantitativer Fragestellungendas Werkzeug der Wahl. Außerdem eignen sie sich als Ergänzung zu anderen Methoden der Nutzer-Forschung . Hier helfen Fragebögen, Aussagen der Nutzer vergleichbar zu machen, indem sie Informationen standardisiert erfassen. So werden Aussagen der Nutzer differenzierbar und quantifizierbar. Die erhobenen Werte können statistisch ausgewertet werden und lassen sich besser berichten. 

Das Verwenden derselben Standard-Fragebögen für mehrere Iterationen Ihres Entwicklungsprozesses ermöglicht es, direkt zwischen den Stufen zu vergleichen. So können Sie klar ableiten, wie sich eine Veränderung des Produkts auf das Nutzer-Erleben auswirkt. Neben Ihren individuellen Fragen an die Kunden können Sie über die Usertimes Usability Tools direkt etablierte Metriken wie den Net Promoter Score (NPS) und Skalen wie die System Usability Scale erheben.

Diagramme

Sie sind unsicher, welche Fragen im Bezug auf Ihr Produkt oder Ihr Befragungsprojekt den größten Mehrwert liefern? Wir bieten alle gängigen Fragebögen sowie Lösungen für individuelle Fragestellungen an.

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